tipps für die, die nicht bloggen, aber es gerne wollen

22:21 uhr

mal meine persönliche strategie, wie ich zu themen komme, damit der strom des schreibens nicht abreisst.

eine grundposition der nichtschreiber war ja, dass sie nicht wüssten worüber sie schreiben sollen. gehen wir also mal von jemandem wie mir aus, der eh keine klare linie beim schreiben hat und über alles und jeden schreibt, was ihm in die finger kommt. ob es immer ratsam für blogs ist, soll hier vernachlässigt sein. ich bin der meinung, dass man “erfolgreich sein” kann, auch ohne mit einem roten faden durch die welt zu wandern. da kann man sich eh auch verfusseln.

mich interessiert das schreiben von je her, schon in der schule war ich bekannt dafür, dass ich in lyrik und prosa bewandert bin, nicht geschichtlich, sondern als aktiver schreiber. ich habe selbst nur ein einziges buch über schreiben im regal, aber das reicht. denn die autorin gibt gute tipps, die man immer gebrauchen kann. und irgendwo wuseln auch noch ebooks rum, die nochmals ratschläge geben.

ein paar quintessenzen davon sind:

  • schreiben! und immer wieder schreiben. wichtig ist, dass man sich nicht davon abhalten lässt. keine gründe vorschiebt, die einen davon abhalten. das ist wichtig, wenn man auch nicht gleich darauf kommt. kurz: schreibt, was das zeug hält. für blogs: schreibt, aber veröffentlich es nicht gleich, wenn ihr das gefühl habt, dass es wirklich mies sein sollte. besser ist es aber noch, ihr schreibt offen, um ggf. auch feedback zu bekommen. wenn ihr kritik erhaltet, wisst ihr, was ihr anders machen könnt, sofern es sinnvoll ist. am anfang ist die schreibe nicht perfekt, keiner wird geboren und kann gleich alles in perfektion, mensch muss dran pfeilen. immer, und immer wieder. und schreiben. nervt es schon? ja? okay, dann ist es nix für euch, denn ihr MÜSST schreiben. sonst wird es nix.
  • worüber schreibe ich denn?
    1. beim nichtbloggen war die strategie, in der welt, der zeitung, den medien - einfach überall - nach themen zu suchen. der alltag birgt viel potenzial. glaubt es ruhig. ihr müsst die augen aufmachen! immer und überall! vor allem immer! genauso wie schreiben. zwischenstand: schreiben und augen offenhalten!
    2. themenliste anlegen, notizbuch führen. warum? weil ihr sicher nicht immer und überall gleich über alles schreiben könnt. wenn ihr zB im café seid, habt ihr sicher nicht immer euer werkzeug zur hand. aber n notizbuch kann mensch immer bei sich tragen (den stift nicht vergessen!).
    3. absurde überschriften erstellen. klingt seltsam, fördert aber ungemein die kreativität. ich habe auf meinem schreibtisch ein blatt mit einer liste solcher absurden themen. als beispiel nehmt ihr einfach mal eine zeitung und schreibt euch schlagzeilen raus. nun kombiniert ihr teile davon. und möglichst verschiedene themen, die nix miteinander zu tun haben. wenn ihr das habt, solltet ihr auch überlegen, was da für ein beitrag zu stehen könnte. schreibt einen beitrag dazu. (den müsst ihr natürlich nicht unbedingt veröffentlichen, es sei denn, eurer blog soll sich speziell mit solchen absurditäten beschäftigen - kann auch interessant sein).
  • lesen!!! sicher, wer nicht liest, weiß auch nicht, wie er schreiben soll. nungut, dies sollte eigentlich für jeden, der sich im www bewegt und nicht nur spiele dabei sucht, eine selbstverständlichkeit sein. aber ich habe schon mehrfach gehört, dass zB viele bekannte keine lust haben, bücher zu lesen, aber sich stundenlang im netz aufhalten, lesen und chatten - wie geht das? was ist denn am buch so “anstrengend”? nunja, wenn also gedrucktes nix ist, dann lest halt online, aber macht es!

zusammenfassend kann man sagen, dass es eigentlich nicht schwer ist. ich weiß, die punkte da oben sind sicher nicht ausführlich genug. und ich könnte auch noch weitere punkte anführen. aber das soll erst einmal reichen.
schlussendlich ist es so: lest! haltet die augen offen! schreibt!

schöne formel, wie ich finde. paggt euch ggf. n gelben zettel an den monitor mit genau dieser formel. vielleicht hilft es euch ja.

über antworten freue ich mich besonders. statt dankesschreiben akzeptiere ich auch spendenschecks. ;o)


angeregt durch robert und weitere

[zum zweiten teil]


passend dazu:
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2008dash02dash06


6x kommentiert...


  • 2008-02-07 | 00:52 uhr

    danke für die Tipps, lese sowas immer gerne, da ich desöfteren in einem Schreib- besser gesagt in einem Schreibwastief stecke. :-)

    comment-id:1

  • 2008-02-07 | 00:55 uhr

    kein problem. wenn ich helfen konnte, freut es mich umso mehr. bei weiteren fragen einfach eine mail an mich. ^^

    comment-id:2

  • 2008-02-07 | 00:56 uhr

    [...] für nicht Blogger, die aber gerne bloggen möchten gibt es hier ein paar gute [...]

    comment-id:3

  • 2008-02-07 | 02:00 uhr

    [...] fortsetzung vom ersten teil. [...]

    comment-id:4

  • 2008-02-10 | 18:59 uhr

    neu dabei - aber bestimmt nicht zu spät!…

    … PS: Ein Buch, wie es richtig geht, habe ich mir aber nicht gekauft … mal sehen, ob die kleine Einführung mich vor den gröbsten Fehlern bewahrt? ……

    comment-id:5

  • 2008-02-22 | 16:56 uhr

    [...] ist hier nun ein zusammengefasster artikel von den beiden teilen auf emblog ([1], [...]

    comment-id:6

  • selbst kommentieren:

    [bitte alle mit § markierten felder ausfuellen...]