nach dem ganzen hype um twitter und dessen klone, habe ich mich zu einem eigenen experiment aufgerafft.

ich glaube, dass ich zum einen teil von plurk, zum anderen von einer damaligen “wette” inspiriert worden bin:

* plurk ist eine art twitter-klon mit der besonderheit, dass die nachrichten nur einzeilig daherkommen. inhaltlich wird hier also noch kompakter vorgegangen als bei twitter. weiteres dazu hat robert vorgestellt.

* die aktion, die ich hier mal als eine wette ohne einsatz deklarieren will[01] , beinhaltete die aufgabe für mich, dass ich mit einem bekannten nur maximal drei worte austauschen durfte, also nur ich! er durfte weiterhin wie gewohnt schreiben. der grund dafür war, dass er sich “beschwerte”, ich würde immer soviel schreiben, auch wenn er nur smalltalk-artig antwortete. es reichte schon, mir eine handvoll brocken hinzuwerfen und ich machte ein roman daraus. daraufhin bewies ich ihm einige wochen lang, dass ich mit drei worten pro nachricht auskommen kann. natürlich zur last der unmissverständlichkeit, aber er hatte es ja nicht anders gewollt.

deswegen startete ich gestern das (tumble/micro-)blog fuenf.midgardr.net — [5] - das leben in fünf wörtern –, auch, weil ich damit mein theme für kleinstblogs austesten kann (inspiriert von den vielen tumblelogs, die ebenfalls nur die wesentlichsten funktionen und inhalte bieten).

fuenf - experiment: das leben in fünf wörtern

na mal schauen, wie sich das entwickeln wird …

ps: unterschied zwischen worten und wörtern, siehe zwiebelfisch.

pps: [5] hat auch ein eigenes favicon, als erstes der m-project-seiten. ich glaube, weitere werden folgen.

ppps: warum jetzt ausgerechnet 5 wörter? gute frage. weil es die quersumme aus 23 ist? weil 5 auch eine schöne mystische zahl ist? keine ahnung. aber gerade zahlen find ich doof, 3 war zu wenig, 7 zu ausgelutscht, 9 war schon wieder zu viel. und: wie viele finger hat die hand …?

  1. es ging mir nur um die ehre, worum sonst! ;o) []

» passend dazu: