heute morgen wurde ich per kommentar in der schreibstube offen darauf aufmerksam gemacht, dass mensch (zumindest dieser eine von vielen) nicht einverstanden ist mit meiner “ich zeige euch den spiegel”-aktion für benutzer des internet explorers.

eigentlich wollte ich nur den benutzern zeigen, wie kompliziert es für webseitengestalter ist, seiten zu erstellen, die auch im IE halbwegs akzeptabel anzuschauen sind. dass nämlich dabei viele vergessen oder einfach schlichtweg nicht wissen, wieviel mehraufwand es für nur einen browser von vielen ist, erfüllt mich mit trauer. und trotz. ja, trotz ist ein schönes wort.

es freut mich, wenn besucher die gleichen kindlichen reaktionen zeigen. aber anstatt das defekte spielzeug wegzuwerfen, treten sie lieber denjenigen, der ihnen überhaupt gezeigt hat, dass das spielzeug eine beule hat. find ich nett.

nicht aus trotz, sondern aus reiner mildtätigkeit, habe ich den spiegel nun abgehangen, aber der zettel klebt weiterhin dran, diesmal sogar ein wenig kleiner, denn man muss erst mit der maus drüberfahren, um den ganzen text zu lesen. ich hoffe, euch — ihr wirklich zu bemitleidenden IE-benutzer — damit entgegengekommen zu sein.

achja, was ich noch anmerken möchte:

mir wurde ja vorgeworfen, dass große seiten/blogs sich ja solcherlei dinge eigentlich nicht erlauben können. da verwundert es mich aber umso mehr, dass mir eine ganz große seite so riesige klötzchen hinschmeißt, wenn ich die inhalte nutzen will. beispiel? gerne, es ist der inernetauftritt von microsoft. allen voran das downloadcenter und das windows-update (gut, dieses funktioniert ja eh schon recht propietär, aber wenigstens das downloadcenter bitte zugänglicher machen). was nicht funktioniert sind nämlich die downloads, die eine echtheitsüberprüfung von windows voraussetzen. versucht dann mal — OHNE installation von weiterer software — problemlos an die software zu kommen (ich gehe davon aus, dass mensch eine gültige lizenz besitzt!). ach, microsoft, es wäre ja sooo schwer, die überprüfung in die installationsroutine von windows einzubauen, statt besucher schon vorher damit zu nerven.

es gibt auch seiten, die mir ihre dienste gar ganz verweigern, wenn ich nicht einen ihrer gewünschten browser verwende — zB auch dann, wenn ich die kennung ganz abschalte. na vielen dank!

und dann muss ich mir als ein privater mensch unprofessionalität quasi vorwerfen lassen?

abschluss:

warum ich mir eigentlich soviel mühe mache (in form von codegehacke für IE und viel sinnlosem text)? weil ich nicht alleine mit dem frust leben will und muss. in analogie zum straßenverkehr macht sich ja jeder sogar strafbar, der ein nicht taugliches fahrzeug führt …

danke für die aufmerksamkeit!


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