erste spielerei mit digicam, windoof movie maker und youtube (sevenload scheint noch nicht ganz zu funzen, oder?). meckern nicht erlaubt, nur ermunternde worte - ich brauch das so! :o)
fußnoten:
- passend zum vorhergehenden beitrag [↩]
erste spielerei mit digicam, windoof movie maker und youtube (sevenload scheint noch nicht ganz zu funzen, oder?). meckern nicht erlaubt, nur ermunternde worte - ich brauch das so! :o)










jedoch muss ich das ein wenig eingrenzen, denn ich hasse eigentlich nur diese beta-badges (das sind diese - meist mit zacken geschmückten - kreisrunden banner/buttons), die mensch allernorts auf irgendwelchen webzwonulligen seiten findet. auch in blogs bin ich des öfteren über solche schriftzüge gestolpert.
mein webdesignerverstand fragt sich doch da allen ernstes, was die macher sich dabei eigentlich denken?
eine seite, die offen als beta angepriesen wird, jedoch keinerlei in entwicklung befindlichen dienste anbietet, sollte einfach gar nicht offen sein, sondern erst einmal im stillen kämmerlein reifen, bis sie fertig ist.
außerdem ist eine seite im internet doch ständig im wandel. inhalt und aussehen werden sich (in den meisten fällen) regelmäßig oder halt auch sporadisch ändern. von daher wäre seit dem beginn des offen zugänglichen www der beta-ausspruch schon obligatorisch. wäre aber reine verschwendung.
achja, und blogs ändern sich ohnehin immer, da die dynamische struktur (chronologisch rückwärtige ansicht der beiträge) schließlich ein blog ja erst auszeichnet - sonst wäre es ja nur eine billige homepage 1.0 oder so. wie sinnvoll ist da bitte also ein “beta” im header?
schlussendlich: was ist also noch so unausgegoren an den jeweiligen seiten, dass sie dieses label verdienen? (oder eben damit gestraft sind?)
in welche ecke will der betreiber flüchten? womit sich entschuldigen?
ich weiß es nicht!
dass versionsnummern auch auf webseiten teilweise sehr beliebt sind, ist mir wurscht, manchmal mache ich ja sowas auch gerne. das themes (zB für blogs) ebenso versioniert werden, ist auch nicht schlimm, kann ja gut möglich sein, dass das betreffende theme/layout noch reift. aber “beta”? wozu?
oder ist das nur die webzwonullige variante von “diese seite ist optimiert für…”? manches mal denke ich wirklich, dass es eine billige ausrede dafür sein soll, nur eben zeitgemäßer.
nebenbei: einige webdienste könnten auch mal langsam ihr dauerbetastadium abschließen, irgendwann wird es doch eh unglaubwürdig. bei software macht man das ja auch nicht ewig, die erreichen auch irgendwann einmal die finale stufe.
vielleicht gibt es ja bald mal gmail RC1, flickr RC3 und studiVZ prerelease…
* das beta-logo wurde mit hilfe von http://www.web20badges.com erstellt.









…bezüglich widgets gibt es in der blogbar.
und ich muss sagen, recht hat er irgendwie.
da muss ich doch nochmal auf mein theme schauen. und ja, ich verwende (so gut wie) keine widgets - jedenfalls nicht im herkömmlichen sinne.
na das twitter-dingens kann ich glaub ich auch rausschmeißen, dat bringt mir nix - ich bin da doch nicht so mobil, als dass es sinn macht, außer geld für die vielen sms, das ich rausschmeiße.
nunja, meine leseempfehlungen behalte ich aber trotzdem, ist praktisch, über den feedreader meine empfehlungen herauszuposaunen (hey, es hat sogar schon jemand darauf reagiert, also liest den scheiß tatsächlich mal jemand…).
ansonsten: jubb, widgets sind scheiße. ich stimme dir zu, don!









zu deutsch etwa: in die zukunft schauen nach art von amazon.
alternativ dazu: amazons zukunftsmusik!
so könnte man es bezeichnen, worauf mich meine bessere hälfte heut aufmerksam gemacht hat.
ich habe nicht weiter nachgeforscht, ob es bei anderen kategorien auch so ist, aber das nachfolgende beispiel reicht schon allemal aus:

doch bei meiner recherche in dieser kategorie bin ich auf weitere interessante erkenntnisse gestoßen: die CD (als datenträger) ist älter, als mir die wikipedia weißmachen will:

1970! und schon eine audio-CD! das ist wohl zukunftsmusik der anderen art.
da der direkte link zu den ergebnissen offensichtlich nicht so richtig funktioniert, hier die kleine beschreibung, wie ihr es mit dem obigen beispiel überprüfen könnt:
faszinierend ist es allemal. könnt mir ja schreiben, wo es noch solch interessante ergebnisse gibt.
dass jedenfalls amazon schon musik zeigt, die erst in gut 2 jahren rauskommt, ist schon recht bemerkenswert. der fund mit der “ersten” cd ist nur nochmal ein kleines i-tüpfelchen…
was verspricht man sich da eigentlich von? ich meine, wer erinnert sich in zwei jahren daran, das heute schon die musik vorbestellbar war? achja, und nr. 1 ist am besten, denn wie kann man musik schon verkaufen, die erst am 5. jan. 2010 rauskommt??? und gibt es die musik überhaupt schon, oder müssen die interpreten amazon hinterherarbeiten? fragen über fragen!!!
weiß amazon selbst die antwort?









das batz hatn schönen videocast hingelegt, mit vielen schtarss und schtörnchn, geheimnisvollen geheimnissen, die so geheim sind, dass… ja was denn eigentlich?
die werbung ist mal interessanter als aller trash, der im real-TV kommt. und die sendung “ich bin ein a-blogger - holt mich hier raus!” ist der oberhammer!
achja, dass beste war für mich, olle manni in thailand zu sehen.
wobei. das beste war eigentlich der geile “gefickter hahn” iro… *ggg* (muss ich meiner besseren hälfte zeigen)









kann mir jemand sagen, was das ist?
Runnk RSS finder: http://www.runnk.com/il/law : Israeli legal : Mishpat : &^x5e2;&^x5d5;&^x5e8;&^x5db;&^x5d9; &^x5d3;&^x5d9;&^x5df; : &^x5d7;&^x5d5;&^x5e7; &^x5d5;&^x5de;&^x5e9;&^x5e4;&^x5d8; hybridwse@runnk.com
mein hebräisch ist nicht so gut, dass ich jetzt auch ausm kopp wüsste, welche zeichen da stehen und was sie bedeuten…
mist, hab ich doch die falschen fremdsprachen gelernt - wer braucht auch schon russisch, englisch, latein oder deutsch; hebräisch ist im kommen!!! wird bestimmt ein bombenerfolg in den schulen., genauso wie arabisch, denke ich mal. keep smiling!









am anfang war das wort. und ich befand, dass das gut war.
und ich schuf weitere wörter, und fand, dass auch diese gut waren.
dann nahm ich die wörter in den duden auf, und wusste nicht so recht, ob das gut war.
dann schuf ich menschen, die mit den wörtern sprachen und schrieben, fand, dass das schon gar nicht mal so schlecht war.
doch dann schuf ich den journalisten - das war gar nicht gut!
den größten fehler beging ich aber, als ich zeitungen, radio, fernsehen, später presserat und kodex sowie journalisten- und verlagsverbände schuf…
so könnten gottes gedanken zu dem bisherigen verlauf von journalismus im www gelautet haben.
ich weiß nicht, ob ich jetzt einen fehler gemacht habe, als ich mir den aufgenommenen stream vom djv zu dieser podiumsdiskussion angeschaut habe - interessant und ernüchternd zugleich, freudig auf der einen seite, wütend aber auch auf der anderen. wieso? weil sich erwachsene männer schlimmer als kleine kinder benehmen: manchmal ist’s ja witzig, meist jedoch nur traurig ob der unfähigkeit zu kommunizieren.
das ist ganz klar herausgekommen dabei (zumindest für mich): beim journalismus geht es um kommunikation, und die beherrschen die vertreter dieser mitteilungsform scheinbar überhaupt nicht. ganz gleich ob sie aus einem verknöcherten printmediumsapparat kommen oder freigeistig durch die welt wandern.
wobei… blogger können sich besser ausdrücken, können ihre standpunkte auch viel besser und mit mehr leichtigkeit vertreten. liegt es an den sogenannten regeln der alten medienwelt, dass sich journalisten nicht mehr vernünftig auszudrücken wissen, es gar nicht mehr können, oder schlimmer noch: nicht mehr DÜRFEN???
eigentlich wollte ich mir das ja nicht antun, aber wie der mensch ja so ist: irgendwie sind wir alle masochisten auf der einen seite, auf der anderen ergötzen wir uns nur zu gern am leid anderer.
sympathie /antipathie-liste:
ist eigentlich was bei der diskussion herausgekommen? *räusper* wer hier ergebnisse erwartet hat, wurde wohl leidlich enttäuscht. podiumsdiskussionen sind auch nicht dazu gedacht, einen konsens zu finden, nö, eher nur um zu zeigen, wie verschieden man doch ist, und dass man es eben mal gesagt hat, und man danach nach hause geht und seiner frau erzählt, wie oberaffengeil man doch war und man es dem anderen mal so richtig gezeigt hat. hat? “hätte” wohl eher, es “hat” ja niemand. irgendwie sieht es doch so aus, dass blogger, journalisten und die hybridwesen dazwischen sich eh nie einig werden, schon gar nicht bei themen, die vielleicht eh keine einigkeit bedürfen.
wie wurde es so schön angedeutet? der markt regelt das schon von selbst, ist ja ganz liberal und so. ist ja auch richtig so, denn der markt wird doch nicht nur durch verlage oder blogs gebildet, hey leute! aufwachen!!! auch wir als leser sind ja wohl entscheidend, wir sind die konsumenten. und wenn uns nicht nach printmedien und deren online-ableger ist, dann ist das so, wenn wir keine blogs lesen wollen, ist das ebenso. wenn wir lieber unser erstes leben am einschaltknopf des rechners abgeben, dafür lieber uns auf virtuellen gesellschaften rumtreiben wollen, so geschieht das eben (wird heut unter soziale netzwerke verbucht - und don hat [leider] treffend erkannt, wie es weiter geht]).
vielleicht gehen die medien unter, vielleicht die blogs. mag sein, dass es eine renaissance geben wird, eventuell aber auch nicht. können wir das beeinflussen? also wir als sogenannte medien- und meinungsmacher?
zwingen wir in einer art terrorregime von verlegern und bloggern die menschheit dazu, uns zu lesen? können, nein dürfen wir das überhaupt?
sie reden die ganze zeit darüber, ob regeln der alten schule auf die neuen medien übertragen werden sollen, ob wir alle quasi uns vorverpflichten den pressekodex anzuerkennen und danach zu handeln (wohl weislich, dass eben damals bis heute dagegen oft verstoßen wurde, ohne nennenswerte folgen). ja, der kodex ist gut, aber das arbeiten danach ist schlecht. wie sag ich immer: die idee ist gut, nur an der ausführung hapert’s. das war schon immer so, sozialismus/kommunismus zB war auch keine schlechte idee, doch wurde eben viel falsch gemacht.
wichtiger ist doch, dass im internet auch gar keine anarchie in dem sinne vorherrscht, wie uns die journalisten und medienhäuser es weißmachen wollen. das www ist doch auch nur eine ausprägung der menschlichen gesellschaft, wie sie auch im realen leben auftaucht. es ist halt alles größer, für den einzelnen etwas unüberschaubarer.
aber die masse irrt sich nicht, die masse regelt sich selbst, fehltritte werden nicht geduldet und recht schnell eliminiert. war schon immer so.
immer diese schreie danach, es gäbe ja zu viel radikalismus, extremismus, faschismus, kinderpornografie und gewalt. und das gerade im netz. klar gibt es sie da! auch! wie überall im leben…
wovon berichten die zeitungen zB fast jeden tag? na von nix anderem als dem eben aufgezählten. und nun haben sie angst davor? seltsam.
wacht doch mal auf! der journalismus wird (weiterhin) funktionieren, auch online. nur halt nicht immer so, wie es der einzelne manchmal gerne hätte. und einzig daran stört ihr euch doch!
ihr habt doch nur angst, weil im www eben jeder das stück weiße blatt papier nehmen kann, es beschreiben und bemalen kann und… es eben auch jedem, aber wirklich jedem zeigen kann! ihr habt angst, weil ihr das nicht kontrollieren könnt, weil ihr nicht mehr allein seid.
tja, die meinung bilden heute eben viele, und jeder seine eigene.
jeder hat mittlerweile die werkzeuge in die hand bekommen, SELBST zu bestimmen, was er wissen will und wie er an dieses wissen gelangt. ihr habt uns doch den weg gezeigt, und seid nicht traurig, dass wir ihn gehen.
wie hätte es jetzt im star trek-universum gehießen: eure rasse wird assimiliert…
[inspiriert durch: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10]
[gute übersicht zum thema gibt es hier]









Ich trinke gern frisch gebrühten Kaffee, türkisch.
Also ohne Kaffeemaschine, ohne Filter, kein wasserlöslicher Mist.
Und auch nur mit Milch und Zucker. Ich liebe es, den frischen, aromatischen Duft einzuatmen, den schwimmenden Kaffeegrund mit einem Löffel zu bewegen, ihm dadurch zum allmählichen Absinken zum Boden der Tasse zu bringen. Es hat etwas Meditatives an sich, dies zu tun, bevor man endlich den ersten Schluck vom heißen Gebräu versuchen kann.
Meine Mutter mag es auch, ihn eine Weile stehen zu lassen, bis er dann lauwarm geworden ist. Man könne ihn dann besser trinken. Logisch! Aber mir ist er dann schon wieder etwas zu kalt dafür.
Frische Kaffeebohnen haben auch was für sich. Sie in eine Kaffeemühle zu geben und zu zermahlen. Einfach ein herrliches Gefühl. Hat genauso etwas Haptisches wie analoge Fotografie. Man muss mehr selbst machen und hat dann ein „handfestes“ Ergebnis. Kaffee aus der Maschine hat dies für mich nicht mehr, dieses Begreifliche.
Langweilig tummeln sich die Krümel lieblos angehäuft im Filter wehrlos darauf wartend vom unerbittlichen, langsam vor sich hin blubbernden Wasser gebrannt zu werden. Wie töricht, dem Kaffee solch ein Ende zu bescheren.
Es erinnert mich an die Massentierhaltung, Legebatterien von kargen kranken Hühnern, die – ebenso wehrlos – eng aneinander gequetscht zum Liegen, Nichtbewegen und Eierlegen gezwungen sind.
Ja, Kaffee braucht auch seine Freiheit. Er muss auch glücklich sein, um zu schmecken.
Man stelle sich nur vor: die arme kleine Kaffeebohne erstickend unter Abermillionen von seinen Artgenossen, gefühlskalt in einer vollkommen automatisierten Mühle, welche einem Monster gleich die geröstete Schale einfach zermalt, um an das wertvolle Innere zu gelangen. Und die Bohne opfergleich dieses dem blanken Stahl oder dem rauen Stein ebenso darbieten muss, es unter Seinesgleichen völlig anonym, dafür aber entblößt – gar nackt! – eben jenen Inhalt einfach zerkleinert sieht. Und keiner fragt sich, wie sich die armselige Kaffeebohne dabei fühlt. Niemand!
Um wie viel schöner muss es doch sein, im kleinen, ja fast schon familiären Kreise seiner Genossen, handverlesen und schonend zubereitet zu werden? Dies ist wahrhaftig eine gebührende Behandlung für das braunschwarze Gold, welches wir täglich, stündlich heiß gebrüht zu uns nehmen.
Ich liebe Kaffeetrinken, denn es ist für mich noch ein Genuss!








