german-bash.org - 17.01.2008, 13:22:44 - ICQ
<Andi>ob es vegetarier gibt die schlachter sind?
<MC Wampe>ja die heissen dann “floristen”!
sorry, wenn sich jetzt jemand angesprochen fühlt, aber ich fand den wirklich lustig!

german-bash.org - 17.01.2008, 13:22:44 - ICQ
<Andi>ob es vegetarier gibt die schlachter sind?
<MC Wampe>ja die heissen dann “floristen”!
sorry, wenn sich jetzt jemand angesprochen fühlt, aber ich fand den wirklich lustig!
nunja, am dem thema journalismus komm ich doch nicht so schnell vorbei. nur: jetzt betrachte ich es mal von der anderen seite. grad zu hause und mal eben die neuigkeiten durchgegangen, da sehe ich doch, dass das dr. web weblog eine kleine umfrage gestartet hat, worin sie fragen, welches der auf der dort vorgestellten designs für eine zeitung im internet denn am passendsten wäre.
tja, und die frage ist gar nicht mal so unberechtigt, denn wie es dort schon aufgezeigt wird, haben die großen verlagshäuser mit ihren präsenzen es schon schwierig, sie sind überfrachtet und unübersichtlich. leider traurige wahrheit.
ich sehe es ja selbst so, wie ungern bewege ich mich auf den renommierten seiten (wie zeit, welt, faz, stern, focusonline, spiegel, und wie sie nicht alle heißen) - eher noch, wenn ich mich denn wirklich für das gesabbel eines journalisten interessiere (was nach der kürzlich stattgefundenen debatte nicht sehr stark veranlagt ist), nehme ich mir lieber die feeds der gewünschten rubriken und lese dann im newsreader oder lasse mir sie per messenger zuschicken.
zurück zu dem aussehen einer zeitung. ja, ich finde das klassische design einer zeitung auch im internet angemessen, da fühle ich mich dann doch fast so, als hätte ich das papierne pedant dazu in der hand. wie sie da noch ihre werbung unterkriegen sollen? ja wie schaffen sie es denn mit der druckausgabe? oder wollen die mir allen ernstes weiß machen, dass sie durch verkäufe mehr einnehmen als durch die inserenten und beilagen? nee nee, das glaube ich nicht wirklich.
außerdem: wenn die internetausgabe das gleiche layout wie der druck bekommt, dann müssen die redakteure die annähernd gleiche arbeit leisten, und die journalisten an sich dann also auch, ergo: der onlinejournalist wäre doch quasi dem “echten” vetter gleichgestellt, und es gibt dann keine kleinkriege im eigenen hause mehr. die journalistenverbände könnten das doch nur begrüßen.
ja, warum hat man sich denn eigentlich nicht von anfang an die gleiche mühe gemacht wie beim alten medium, wieso sind sie den weg in den sumpf der nachrichten und dem meer der werbung gegangen? und nun kommen sie nicht mehr heraus. [für den ambitionierten webdesigner sei noch angemerkt, dass man sich anscheinend nicht einmal schämen muss, wenn die eigene seite nicht valide gegenüber dem (x)html- und css-standard ist, denn die "großen" haben selbst genügend fehler!]
tja, es fehlt den onlineausgaben die nötige struktur und linie, dann klappt es auch (vielleicht wieder) mit dem leser.
und um das finanzkriterium noch weiter zu relativieren: ich stelle mir durchaus vor, dass abonennten auch auf onlinemedien zurückgreifen werden und für die wertvolle information auch zahlen würden, schließlich tun wir dies ja auch beim papierkram, den ihr uns da unterjubelt. ja, das war an euch gerichtet, ihr verlage!
naja, die arschkarte haben dann wohl die zeitungshändler und -zusteller gezogen - denn wenn die elektrifizierung und digitalisierung unseres alltags so weiter geht, nehmen wir wohl eh bald abstand von den alten medien, medienkonvergenz und andere haben es ja festgestellt, dass heut schon die tendenz dahin geht, also so ohne papier und so.
zum schluss noch zum eigentlichen thema: mein favorisiertes und bisher auch bestbewertestes design ist jenes von der national gazette.
wir spielen lieber erstma “stein, schere, papier”, sagen sich wohl gerade die richter in karlsruhe. na denn, behakelt euch noch ne weile, aber beeilt euch gefälligst!!!
und dann streiten die sich ja auch nur innerhalb eines hauses, so von senat zu senat! die müssen wohl fast arbeitslos sein, wenn die sich um solche sachen streiten, oder die jeweiligen richter buhlen um medienpräsenz. wer hier entscheiden durfte, wird wohl nicht vergessen werden, vor allem, wenn der/die jeweilige GEGEN das gesetz und für den antrag entschieden hat.
jetzt weiß ich auch, was der unterschied zwischen legislative und judikative sein müsste.
wer - wider erwarten - noch nicht weiß, worum es geht, hier der aktuelle auszug der ak-vorrat:
Der Bundestag hat am 9. November 2007 mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD den Gesetzentwurf zur Einführung der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland beschlossen. Am 31. Dezember 2007 haben wir Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz eingereicht verbunden mit dem Antrag, das Gesetz bis zur Entscheidung außer Kraft zu setzen. Denn die zwangsweise Totalprotokollierung unserer Telekommunikation ist ein eklatanter Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis und das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung.
Aktueller Verfahrensstand: Unsere Verfassungsbeschwerde nebst Eilantrag liegt dem Bundesverfassungsgericht vor. Es muss nun zunächst entschieden werden, ob der Erste oder der Zweite Senat für die Verfassungsbeschwerde zuständig ist. Anschließend steht der Eilantrag zur Entscheidung an. Wir informieren Sie an dieser Stelle, sobald wir weitere Informationen erhalten.
quelle: http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/51/70/lang,de/
wer noch gar keine ahnung hat, sollte wohl erstma ganz von vorne anfangen…
via: law-blog und weitere…
ps: auch ich habe mich an dieser sammelklage beteiligt. falls schäuble fragen sollte.
kann mir jemand sagen, was das ist?
Runnk RSS finder: http://www.runnk.com/il/law : Israeli legal : Mishpat : &^x5e2;&^x5d5;&^x5e8;&^x5db;&^x5d9; &^x5d3;&^x5d9;&^x5df; : &^x5d7;&^x5d5;&^x5e7; &^x5d5;&^x5de;&^x5e9;&^x5e4;&^x5d8; hybridwse@runnk.com
mein hebräisch ist nicht so gut, dass ich jetzt auch ausm kopp wüsste, welche zeichen da stehen und was sie bedeuten…
mist, hab ich doch die falschen fremdsprachen gelernt - wer braucht auch schon russisch, englisch, latein oder deutsch; hebräisch ist im kommen!!! wird bestimmt ein bombenerfolg in den schulen., genauso wie arabisch, denke ich mal. keep smiling!

noch völlig underground, aber vielleicht schaffen sie es ja jetzt mit ihrem ersten veröffentlichten album in die charts.
nunja, in welche charts eigentlich genau? hmmm…
wie wäre es mit den charts der bands, die es gar nicht gibt. denn: dieses cover ist kein echtes, ist ein fake. nein, das stimmt so auch wieder nicht. es ist ein “stöckchen”…
ich habe es von spreeblick, die es von nerdcore ham, dort wurde es von delphine hauen genommen, der es wiederum von neatorama hat… und so weiter uns so fort. der eigentliche ursprung ist eine flickr-gruppe, wo es weitere solch schöner bands gibt. [diese kette muss man nicht fortführen, wenn man sich daran beteiligt, wobei es schon fast interessant wäre, mal so ein baum aufzuschlagen - aber das dürfte zu lang und breit werden...]
und wie kommt man nun zu diesen untergrund-musikern?
ganz einfach, siehe folgenden leitfaden:
wer bei flickr ist, kann dann ja in der gruppe das bild zeigen.
bei mir gibt es ein bedenkenswürdige kombination aus bandname, albumtitel und bild, wie ich finde. übersetzt euch einfach mal das zitat. dann schaut einmal, was dies abtei (bzw. das kloster) heute ist. autsch! mir tut der kleine auf dem bild schon leid…
hmm… ich könnte jetzt stundenlang sowas machen, aber ich lasse es lieber. vielleicht ist im übringen dieses vorgehen eine gute idee für bands, die noch nach einem namen und einem albumtitel suche…
zu meiner band noch die richtigen hintergrunddaten:

gut, wenn man auch ab und an mal seine eigenen feeds durchgeht und schaut, ob man damals nicht irgendwas verpasst…
so wäre ich sicher nicht über dieses nette fundstück gestolpert. und irgendwie hat er es mir angetan, der kleine brite.
um wen es geht? kein problem, er heisst tom milsom, nennt sich im (umstrittenen, aber meistbesuchtesten) videoportal hexachordal. und er macht musik, mit seiner ukulele. find ich toll, auch seine stimme ist der hammer. als wäre das noch nicht genug, nein, er sieht mal zuuuuu putzig aus. gut, er könnte n bissle mehr auf de rippen haben, sollte er mal den großen durchbruch schaffen, braucht man ja n dickes fell. egal.
ein lied hat es mir ja besonders angetan, nein, eigentlich sind es schon zwei.

das erste wäre “Why I Shouldn’t Have Let You In - Original Song” und kann hier angeschaut werden. (klick auf das linke bild tut das gleiche…)
das zweite findet man zum guten hören nur, wenn man sich dieses video anschaut und in der sidebar den text aufklappt - da sind dann die links zu den liedern, die er im video anspricht. und “Watching The Paint Dry” ist echt nicht schlecht gemacht.
also für eine ein-mann-combo ist er genial!
er hat auch eine eigene homepage, auf der man vielleicht auch noch das eine oder andere finden kann: http://www.tommilsom.com.
aber auch seine video-beiträge auf dem duRöhre-portal sind sehens- und hörenswert.
dank an batz!
[nachtrag vom fünfzehnten januar zweitausendundacht] es wird doch tatsächlich nach so n quatsch wie diesem hier gesucht: di dum di dum di dum di di dum
[nachtrag vom zweiundzwanzigsten februar zweitausendundacht] unbedingt diesen beitrag lesen!!!
schaut euch doch mal diese seite an: http://search.goo.ne.jp/
lasst euch nicht davon abschrecken, dass da ganz viel japanisches zeugs draufsteht. mir geht es ja eher darum, dass man doch ziemlich gut eine parallele zu der westlichen welt erkennt.
woher die macher wohl den namen haben? selbst ein pedant zum gmail scheint es zu geben (ich will mich da mal nicht anmelden, weil ich ohnehin nix verstehe, was da steht… ^^).
ich glaube, nach dieser podiumsnacht wird es doch wesentlich interessanter als das podium selbst.
worum geht’s?
mein artikel dazu hier.
aktuell hat sich dabei nun folgendes ereignet, was wieder für zündstoff und diskussionen sorgt.
danke don, ich mag dich immer mehr.
am anfang war das wort. und ich befand, dass das gut war.
und ich schuf weitere wörter, und fand, dass auch diese gut waren.
dann nahm ich die wörter in den duden auf, und wusste nicht so recht, ob das gut war.
dann schuf ich menschen, die mit den wörtern sprachen und schrieben, fand, dass das schon gar nicht mal so schlecht war.
doch dann schuf ich den journalisten - das war gar nicht gut!
den größten fehler beging ich aber, als ich zeitungen, radio, fernsehen, später presserat und kodex sowie journalisten- und verlagsverbände schuf…
so könnten gottes gedanken zu dem bisherigen verlauf von journalismus im www gelautet haben.
ich weiß nicht, ob ich jetzt einen fehler gemacht habe, als ich mir den aufgenommenen stream vom djv zu dieser podiumsdiskussion angeschaut habe - interessant und ernüchternd zugleich, freudig auf der einen seite, wütend aber auch auf der anderen. wieso? weil sich erwachsene männer schlimmer als kleine kinder benehmen: manchmal ist’s ja witzig, meist jedoch nur traurig ob der unfähigkeit zu kommunizieren.
das ist ganz klar herausgekommen dabei (zumindest für mich): beim journalismus geht es um kommunikation, und die beherrschen die vertreter dieser mitteilungsform scheinbar überhaupt nicht. ganz gleich ob sie aus einem verknöcherten printmediumsapparat kommen oder freigeistig durch die welt wandern.
wobei… blogger können sich besser ausdrücken, können ihre standpunkte auch viel besser und mit mehr leichtigkeit vertreten. liegt es an den sogenannten regeln der alten medienwelt, dass sich journalisten nicht mehr vernünftig auszudrücken wissen, es gar nicht mehr können, oder schlimmer noch: nicht mehr DÜRFEN???
eigentlich wollte ich mir das ja nicht antun, aber wie der mensch ja so ist: irgendwie sind wir alle masochisten auf der einen seite, auf der anderen ergötzen wir uns nur zu gern am leid anderer.
sympathie /antipathie-liste:
ist eigentlich was bei der diskussion herausgekommen? *räusper* wer hier ergebnisse erwartet hat, wurde wohl leidlich enttäuscht. podiumsdiskussionen sind auch nicht dazu gedacht, einen konsens zu finden, nö, eher nur um zu zeigen, wie verschieden man doch ist, und dass man es eben mal gesagt hat, und man danach nach hause geht und seiner frau erzählt, wie oberaffengeil man doch war und man es dem anderen mal so richtig gezeigt hat. hat? “hätte” wohl eher, es “hat” ja niemand. irgendwie sieht es doch so aus, dass blogger, journalisten und die hybridwesen dazwischen sich eh nie einig werden, schon gar nicht bei themen, die vielleicht eh keine einigkeit bedürfen.
wie wurde es so schön angedeutet? der markt regelt das schon von selbst, ist ja ganz liberal und so. ist ja auch richtig so, denn der markt wird doch nicht nur durch verlage oder blogs gebildet, hey leute! aufwachen!!! auch wir als leser sind ja wohl entscheidend, wir sind die konsumenten. und wenn uns nicht nach printmedien und deren online-ableger ist, dann ist das so, wenn wir keine blogs lesen wollen, ist das ebenso. wenn wir lieber unser erstes leben am einschaltknopf des rechners abgeben, dafür lieber uns auf virtuellen gesellschaften rumtreiben wollen, so geschieht das eben (wird heut unter soziale netzwerke verbucht - und don hat [leider] treffend erkannt, wie es weiter geht]).
vielleicht gehen die medien unter, vielleicht die blogs. mag sein, dass es eine renaissance geben wird, eventuell aber auch nicht. können wir das beeinflussen? also wir als sogenannte medien- und meinungsmacher?
zwingen wir in einer art terrorregime von verlegern und bloggern die menschheit dazu, uns zu lesen? können, nein dürfen wir das überhaupt?
sie reden die ganze zeit darüber, ob regeln der alten schule auf die neuen medien übertragen werden sollen, ob wir alle quasi uns vorverpflichten den pressekodex anzuerkennen und danach zu handeln (wohl weislich, dass eben damals bis heute dagegen oft verstoßen wurde, ohne nennenswerte folgen). ja, der kodex ist gut, aber das arbeiten danach ist schlecht. wie sag ich immer: die idee ist gut, nur an der ausführung hapert’s. das war schon immer so, sozialismus/kommunismus zB war auch keine schlechte idee, doch wurde eben viel falsch gemacht.
wichtiger ist doch, dass im internet auch gar keine anarchie in dem sinne vorherrscht, wie uns die journalisten und medienhäuser es weißmachen wollen. das www ist doch auch nur eine ausprägung der menschlichen gesellschaft, wie sie auch im realen leben auftaucht. es ist halt alles größer, für den einzelnen etwas unüberschaubarer.
aber die masse irrt sich nicht, die masse regelt sich selbst, fehltritte werden nicht geduldet und recht schnell eliminiert. war schon immer so.
immer diese schreie danach, es gäbe ja zu viel radikalismus, extremismus, faschismus, kinderpornografie und gewalt. und das gerade im netz. klar gibt es sie da! auch! wie überall im leben…
wovon berichten die zeitungen zB fast jeden tag? na von nix anderem als dem eben aufgezählten. und nun haben sie angst davor? seltsam.
wacht doch mal auf! der journalismus wird (weiterhin) funktionieren, auch online. nur halt nicht immer so, wie es der einzelne manchmal gerne hätte. und einzig daran stört ihr euch doch!
ihr habt doch nur angst, weil im www eben jeder das stück weiße blatt papier nehmen kann, es beschreiben und bemalen kann und… es eben auch jedem, aber wirklich jedem zeigen kann! ihr habt angst, weil ihr das nicht kontrollieren könnt, weil ihr nicht mehr allein seid.
tja, die meinung bilden heute eben viele, und jeder seine eigene.
jeder hat mittlerweile die werkzeuge in die hand bekommen, SELBST zu bestimmen, was er wissen will und wie er an dieses wissen gelangt. ihr habt uns doch den weg gezeigt, und seid nicht traurig, dass wir ihn gehen.
wie hätte es jetzt im star trek-universum gehießen: eure rasse wird assimiliert…
[inspiriert durch: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10]
[gute übersicht zum thema gibt es hier]