okay, okay - kaum einer wird es überhaupt bemerkt haben, dass ich weg war. ich wollte es nur mal gesagt haben.
und warum war ich weg?
weil ich donnerstag vormittag mein neues board plus cpu plus ram bekommen habe. ein neues netzteil habe ich mir am nachmittag aus lauter frust auch noch gekauft…
frust?
ja, weil bis freitag mittag nix mehr lief. mich beschlich ja tags davor schon ein leiser verdacht, den ich aber wegtat. leider.
mein verdacht war, dass etwas grundlegendes nicht richtig funktioniert, genauer der prozessor. und ich sollte recht behalten. zwei kleine pins waren nicht da, wo sie sein sollten. also ich mit zehnfacher lage samthandschuhen und drei stangen kippen die ruhe selbst und mit fingerspitzengefühl die zwei informationsquerschläger in die richtige bahn gelenkt. nach dem zusammenbau war alles in ordnung. der bildschirm begrüßte mich mit einem freudigen bios, welches mir nur mitteilte, dass es noch kein lauffähiges system starten konnte. egal, das schwerste war geschaft.
nach weiteren kleineren fehlschlägen bei der installation des richtigen betriebssystems und dem klarmachen des wlans, bin ich nun stolzer besitzer eines amd x2 dual core mit 2gb ram, die jetzt fleißig das kubuntu 8.04 am laufen halten. dank der wlan-problematik und dem misslungenen workaround meiner suboptimalen subnetzaktion[1], sah ich mich aber erst einmal gezwungen, die version 7.10 zu installieren, die ja bisher immer problemlos lief, um danach nur noch mal auf 8.04 aufzustocken. das einrichten des wlan-adapters war dann doch einfach als ich erst annahm, ich habe da schon die dollsten dinger erlebt…
nun ist aber meine bastelfreude erst recht geweckt, und ich versuche jetzt windoof unter linux zu virtualisieren. und zwar nicht einfach nur in einer blöden box, sondern mit dem paravirtualisierer xen. dank des aktuelleren prozessors, der auch amd-v versteht, soll es ja theoretisch klappen. wollen’s ma hoffen!
damit wünsche ich euch ein schönes wochenende und feuchtfröhliche pfingsten!
fußnoten:
- folgende netzkette baute sich normalerweise auf: pc mit ethernetkarte -> switch -> wlan-ap im clientmode -> funkstrecke zur gegenstelle -> netgear-router ohne verschlüsselung -> kabel -> (wlan-)router mit dsl-konnektivität — wer jetzt fragt, warum diese umständliche vernetzung, der frage einfach mal mein billigen wlan-ap, der kein wpa2 versteht. und warum linux nicht gleich mit wlan-unterstützung installiert werden kann… *grml* und nein, ich verlege nicht 25m netzwerkkabel quer durch die wohnung, die mitbewohner könnten sich daran stören… [↩]
















